Zur Geschichte der Loge "Friedrich zur ernsten Arbeit"

 Kaiser Friedrich III

(1831 bis 1888)

ist Namenspatron unserer Loge

Kronprinz Friedrich wurde 1853 durch seinen Vater in die Freimaurerei eingeführt
und in die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland aufgenommen.
Die Freimaurerloge "Friedrich zur Ernsten Arbeit" im Orient Jena wurde am 20. September 1889 gestiftet und am 27. April 1890 durch ein Dekret der Großloge "Zur Sonne" in Bayreuth als vollkommene und gerechte Loge ins Leben gerufen.

Sie bildete sich damals vornehmlich aus den Mitgliedern des LESSINGBUNDes als eine Art "Zellteilung"
von der Loge "Carl August zu den drei Rosen".

Das Licht in der Jenaer Loge mußte am 18. April 1933 gelöscht und konnte nach fast 60 Jahren erst wieder entzündet werden.

Alle drei in Jena aktiven Logen teilten dieses Schicksal.

Am 3. Oktober 1991 wurde mit einer feierlichen Zeremonie in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität in Jena die Freimaurerloge "Friedrich zur ernsten Arbeit" wiedergegründet.

Die Loge "Friedrich zur ernsten Arbeit" ist seit ihrer Gründung Mitgliedsloge der heutigen „Großloge der Alten, Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland“ (GL AFuAM), die wiederum den „Vereinigten Grosslogen von Deutschland – Bruderschaft der Freimaurer“ (VGLvD) angehört. Im Rahmen der VGLvD trägt die Loge die Matrikelnummer 485.

Menschen vieler unterschiedlicher Berufe, Altersgruppen, Nationalitäten sowie politischer weltanschaulich-religiöser sind in ihr vertreten. Damit soll einem alten Auftrag der Freimaurerei entsprochen werden: Menschen in Freundschaft zusammenzuführen, die sich sonst nie begegnet werden.
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